Habt Ihr Euch schon überlegt, ob Ihr Anspruch auf einen höheren Stundenlohn durch Euren „Besitzstand“ habt? Diese Ansprüche drohen zu verfallen.

In unserer Betriebsvereinbarung (BV) „Innerbetriebliche Lohngestaltung“ ist geregelt, dass Kollegen, die 2016 mehr als den gesetzlichen Mindestlohn verdient haben, hierdurch einen „Besitzstand“ erworben haben. Dies führt dann dazu, dass diese Kollegen auch zukünftig mehr als den gesetzlichen Mindestlohn verdienen können. Voraussetzung ist aber, dass die Kollegen selber oder mit Unterstützung des Betriebsrats diesen Besitzstand ausrechnen.

Ansprüche verfallen 3 Monate nach Fälligkeit. Für die Ansprüche aus Januar 2017 wird es also langsam Zeit.

Das folgende Diagramm gibt eine Entscheidungshilfe, ob die Berechnung sinnvoll ist.

Bild3

Wie man sehen kann, lohnt sich die Berechnung ziemlich sicher, wenn man entweder Tourengeld erhalten oder Bezirke ohne Mindestlohnaufstockung zugestellt hat.

Das bedeutet, dass schon weit über 300 Kollegen bei uns durch das Tourengeld einen Besitzstand haben. Von diesen Berechtigten haben aber bei weitem noch nicht alle die Berechnung durchgeführt.

Der Betriebsrat hilft Euch gerne bei der Berechnung. Wir stellen auf Wunsch z.B. eine bereits teilweise ausgefüllte Excel-Tabelle zur Verfügung (einfach per Mail anfragen, bitte Personalnummer mit angeben).

Wenn Ihr einen Termin mit dem Betriebsrat vereinbart, können wir die Ermittlung des Besitzstandes aber auch komplett mit Euch zusammen erledigen.

Wir haben in den letzten Wochen bereits etliche Berechnungen für und mit den Kollegen durchgeführt. Diese ergaben teilweise zusätzliche monatliche Ansprüche der Kollegen im dreistelligen Bereich (zukünftig unter „Besitzstandszulage“ auf der Lohnabrechnung zu finden).

Habt Ihr soviel Geld zu verschenken?