Der Betriebsrat hat sich im letzten Monat mit den Bezirksleitern/Innen am Standort Köln und der Geschäftsstelle in Bergisch Gladbach zu je einem Gespräch getroffen.

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Ziel dieser Gespräche war, das gegenseitige Verständnis für Wünsche und Probleme aller Beteiligten zu stärken. Auf dieser Basis konnten Verfahren mit möglichst wenig Reibungsverlust abgesprochen werden.

Bei dieser Gelegenheit wurde der Betriebsrat gebeten, über unsere „SammelSpitze“ drei wichtige Anliegen weiterzugeben. Diesem Wunsch entsprechen wir hiermit gerne:

  • Abrechnungen durchschauen
    Leider gibt es seit Anfang 2017 bei unseren Abrechnungen keine Übersicht der getragenen bzw. vergüteten Bezirke mehr.
    Zur Kontrolle Eurer Abrechnung müsst Ihr daher selbst Eure Vertretungen notieren und die Arbeitszeiten addieren. Der Betriebsrat hilft Euch natürlich gerne bei allen Fragen zur Lohnabrechnung. Kommt Ihr aber bei Eurer Aufstellung auf eine abweichende monatliche Arbeitszeit, so kann letztendlich nur Euer Bezirksleiter / Eure Bezirksleiterin hier genaue Auskunft über die vergütete Arbeit geben. Die Bezirksleiter sind hierzu auch gerne bereit. Wenn Ihr also glaubt, dass Euch eine Zahlung fehlt, so lasst Euch die Abrechnungen von Euren Bezirksleitern aufschlüsseln.
    Der Betriebsrat sucht aber weiterhin nach einer Lösung, Euch zumindest mittelfristig wieder die fehlenden Informationen zu Vertretungen automatisch zukommen zu lassen.

  • Fairness an den Ablagen
    Gute Zusammenarbeit sollte auch an den Ablagen unser Ziel sein. Ein respektvoller Umgangston untereinander ist hier nur ein zwingender Anfang.
    Selbstverständlich sollte sein, dass man sich bei fehlenden Zeitungen nicht an den Zeitungen der Kollegen bedient (diese stiehlt). Es gibt sogar Ablagen, bei denen die Kollegen untereinander ein Verfahren zur möglichst frühzeitigen Nachbestellung von Fehlzeitungen abgesprochen haben. Sprecht Eure Kollegen an der Ablage doch einfach mal an. Ein guter Zusammenhalt untereinander kann für alle nur von Vorteil sein. 

  • Krankmeldungen
    Das richtige Verhalten bei Arbeitsunfähigkeit war in der SammelSpitze schon öfter ein Thema.
    Unser Arbeitgeber verlangt ab dem ersten Tag der Arbeitsunfähigkeit eine entsprechende ärztliche Bescheinigung. Dies ist so rechtens, auch wenn der Gesetzgeber im Regelfall erst ein Attest ab dem 4. Krankheitstag verlangt.
    Hierdurch steht streng genommen erst nach dem Arztbesuch fest, ob man am nächsten Tag entschuldigt der Arbeit fern bleiben darf. Die Erfahrung zeigt aber, dass man in vielen Fällen schon vorher abschätzen kann, ob der Arzt ein entsprechendes Attest ausstellt. Für die Bezirksleiter/innen ist jede Minute längerer Vorlauf wertvoll. Für eine gute Zusammenarbeit wäre es daher schön, wenn Ihr Eure Bezirksleiter möglichst früh, auch schon vor dem Arztbesuch, über einen möglichen Ausfall informiert. Eine frühzeitige Vorwarnung, die eventuell später zurückgenommen wird, ist in jedem Fall besser, als eine definitive Krankmeldung am späten Abend. Eine gute Versorgung Eurer Bezirke ist spätestens am Jahresende auch in Eurem eigenen Interesse.