Mit der letzten Lohnabrechnung habt Ihr ja bereits die Info bekommen, dass es nun mit der Arbeitszeitabfrage los geht. Mittlerweile sind die Bezirksleiter in dieser Angelegenheit unterwegs.

BildHerzOhne Kommentar     (Bild: I. Heuer)

Angesichts von schwindenden Abozahlen, liegt dem Arbeitgeber daran, auch Arbeitszeiten zu minimieren. Ihr solltet Euch bei der Abfrage nicht unter Druck setzen lassen, sondern eine realistische, durchschnittliche Arbeitszeit angeben, in der auch die täglichen Routinearbeiten wie Müll entsorgen, Listen korrigieren etc. beinhaltet sind.

Natürlich dürft Ihr keine Arbeitszeit angeben, die Ihr nicht benötigt. Als Mindestlohnempfänger könnt Ihr jedoch laut Mindestlohngesetz auch auf keine Entlohnung für tatsächlich geleistete Arbeitszeit freiwillig verzichten.

Euer Bezirksleiter sollte vor der Befragung mit Euch telefonisch einen Termin vereinbaren und nicht unangemeldet vor Eurer Türe stehen. Ihr allein entscheidet, ob das Gespräch lieber im Büro oder bei Euch zu Hause stattfindet.

In diesem Gespräch wird auch auf die Arbeitszeitkonten eingegangen. Solltet Ihr im Unklaren sein, ob für Euch ein Arbeitszeitkonto in Frage kommt, könnt ihr Euch jederzeit auch vorab mit Eurem Betriebsrat in Verbindung setzen

Dies geht telefonisch, per Email oder persönlich jeden Montag von 12.00 - 17.00 Uhr im Betriebsratsbüro in Köln (Kontaktdaten siehe unten).

Bisher haben wir sehr gute Erfahrungen mit unseren Vor Ort Beratungen gemacht.

So werden wir auch am 23.03.2018 um 16.00 Uhr noch einen Vor Ort Termin im

Brauhaus in Wipperfürth 

Marktplatz 12
51688 Wipperfürth

anbieten, an dem Ihr alle Fragen rund um die Arbeitszeitabfrage und Arbeitszeitkonten beantwortet bekommt. Für diesen Termin wäre eine Anmeldung schön.