In einer Pressemitteilung vom 25.09.2013 kündigte unser Mutterhaus MDS Veränderungen im Verlagshaus an. Am Stammsitz in Köln sollen in Verwaltung, Verlag und Druckzentrum 84 der insgesamt 850 Stellen abgebaut werden.

Anzeigenverkauf, Zeitungsverkauf und Verlagswerbung sollen in eine Tochtergesellschaft integriert werden. Dazu sagt Verdi: „Wenn die Geschäftsführung ihre Pläne wahr macht, sind von diesem katastrophalen Kahlschlag fast 250 Beschäftigte betroffen. Die Zerschlagung des Verlags M. DuMont Schauberg mittels Kündigungen und Tarifflucht ist der falsche Weg.“

Der Betriebsrat von MDS teilt zudem mit, dass ein Teil der Zeitungsauflage künftig bei Fremdfirmen gedruckt werden soll.

Das Ausmaß der Auswirkungen auch für uns Zusteller, wie z.B. verspätete Anlieferung der Zeitungen, ist noch nicht absehbar. Die rückläufigen Abonnentenzahlen spüren wir bei unseren Lohnabrechnungen schon länger.

Die weitere Entwicklung, auch unter Berücksichtigung eines Mindestlohns, bleibt für uns Zusteller spannend.

Der Betriebsrat wird jedenfalls bei der Interessenvertretung der Zeitungsboten nicht nachgeben.