Neben den gesamten Arbeitnehmern - deren Interessen vom Betriebsrat gegenüber dem Arbeitgeber vertreten werden - gibt es Personengruppen innerhalb des Betriebes, die besonderen Schutz bedürfen.

Dies sind unter anderem die Schwerbehinderten bzw. deren Gleichgestellte.
Hierfür wurde von den Schwerbehinderten der Kollege Düsseldorf als Vertrauensperson gewählt, der - ähnlich wie der Betriebsrat - Interessen, Fragen und Probleme gegenüber dem Arbeitgeber vertreten sollte.

Für den Fall der Abwesenheit der Vertrauensperson wurde auch eine stellvertretende Vertrauensperson gewählt.
Dieses Amt hatte bisher unsere ehemalige Kollegin Marion Reimer inne.
Da sie aber bereits im März (!) aus dem Unternehmen ausgeschieden ist, muss für sie eine Nachfolge gewählt werden.

Eigentlich hätte diese Nachwahl von Herrn Düsseldorf längst und unverzüglich eingeleitet werden müssen. Dies ist nicht geschehen. Auch andere ihm anvertrauten Aufgaben hat Herr Düsseldorf leider nicht durchgeführt.

In der Vergangenheit gab es ein paar wichtige Fälle, wo sein Einsatz gefragt war. Zum Unmut der Betroffenen hat Herr Düsseldorf leider nicht ihre Interessen gegenüber dem Arbeitgeber vertreten. Schlimmer noch: Er hatte sogar seiner Stellvertreterin untersagt, sich einzumischen.

Auch der Betriebsrat ist enttäuscht und verärgert über das Nichtstun und das Verhalten der Vertrauensperson der Schwerbehinderten.

Nach Rücksprache mit dem Integrationsamt kann, bei Untätigkeit der Vertrauensperson, aber auch der Betriebsrat, auf Antrag von 3 unzufriedenen schwerbehinderten Kolleginnen oder Kollegen, die Wahl einleiten.
Eine engagierte Interessenvertretung für diesen besonderes schützenswerten Kollegenkreis liegt dem Betriebsrat sehr am Herzen.