Nach einer Legislaturperiode von 4 Jahren sind gesetzlich vorgeschriebene Betriebsratswahlen durchzuführen. (Beiliegend erhaltet Ihr das Wahlausschreiben des Wahlvorstandes)

Zur Erinnerung:

  • Als es bei der RZZ noch keinen Betriebsrat gab, wurden die Stücklöhne rechtswidrig gekürzt und ein ungerechtes „Neues Lohnmodell" eingeführt. Hätte es damals einen Betriebsrat gegeben, wäre es gar nicht soweit gekommen.

  • Als Zusteller einen Betriebsrat für alle ca. 3000 Zeitungsboten forderten, zerlegte der Verlag MDS die Zustellgesellschaft RZZ in verschiedene Gesellschaften und machte ausgesuchte Bezirksleiter zu Geschäftsführern.

  • Zu den 3 neu gegründeten Gesellschaften mit insges. ca. 1.300 Mitarbeitern und jeweils einem eigenem Betriebsrat gehören auch wir bei der RZZ Rhein-Berg GmbH mit heute etwa 370 Zeitungsboten. (Die „Rest-RZZ“ mit ca. 1.700 Zustellern hat bis dato keinen Betriebsrat, sondern nach wie vor eine Obfrau als Interessenvertretung. Bei ihr ist die Anwendung des Betriebsverfassungsgesetzes nicht gegeben.)

Was konnten wir als Betriebsrat erreichen?

Dem Betriebsrat RZZ Rhein-Berg gelang es, über die Einigungsstelle den Arbeitgeber zur Rücknahme der unsozialen Lohnkürzungen zu bewegen - trotz vielfältiger Behinderungen etwa wegen einer erzwungenen Neuwahl durch den seinerzeitigen Rücktritt von zwei Betriebsratsmitgliedern.
Von der Rücknahme der Lohnkürzungen profitieren nicht nur die Kolleginnen und Kollegen der RZZ Rhein-Berg GmbH allein, sondern alle betroffenen Zusteller - auch die der drei anderen RZZ Gesellschaften, samt Obfrau.

Bei dem „Neuen Lohnmodell“ konnten dank des Betriebsrates Verbesserungen hinsichtlich einer gerechteren Bewertung der Bezirke erzielt werden.

Die 2% Lohnerhöhung ab Mai 2013 für die Zusteller der RZZ Rhein-Berg GmbH ist dem Einsatz unseres Betriebsrates und der Einsicht der Geschäftsführung zu verdanken.
Daraufhin hat diese Vereinbarung auch Anwendung für die anderen RZZ-Gesellschaften, mit Ausnahme der RZZ Köln/Leverkusen, gefunden.

3 gute Gründe für die Wahl eines Betriebsrates

  1. Mit einem Betriebsrat haben alle Beschäftigten im Unternehmen mehr Rechte und werden besser in betriebliche Entscheidungsprozesse einbezogen.

  2. Das Betriebsverfassungsgesetz gibt dem Betriebsrat Informations-, Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte in sozialen, personellen und wirtschaftlichen Angelegenheiten.

  3. Eine Entscheidung des Arbeitgebers ohne Beteiligung des Betriebsrates in diesen Angelegenheiten ist unwirksam und kann dem Arbeitgeber vom Arbeitsgerichtuntersagt werden.

Nicht vergessen: Deine Stimme zählt!