Für die Rechte und für die Gleichbehandlung der Zusteller gibt es noch viel zu tun.

  • Nicht jeder Zusteller erhält eine Prämie für langjährige Betriebszugehörigkeit, 30 Tage Urlaub, Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Das wäre aber wichtig und zudem ein Anreiz für die Gewinnung neuer Zusteller im „neuen Lohnmodell“.

  • Die Einführung eines Mindestlohnes von 8,50€ besonders in ländlicher Region ist nicht geregelt. Stattdessen diskriminieren die Verleger ihre Zeitungsboten als Menschen zweiter Klasse, die es offensichtlich nicht wert sind, dass man sie für ihre Arbeit mindestens so entlohnt, wie jeden anderen in der Gesellschaft auch.

  • Bei den Entgelten für den Einsatz von Sachmitteln, die sich nicht im Besitz des Arbeitgebers befinden, gibt es Regelungsbedarf!

  • Die 2% Lohnerhöhung für ca. 2600 Zusteller bei MDS ist angesichts einer Inflationsrate von 12 % seit 2007 bis 2012 äußerst unbefriedigend aber auch Ausdruck des Kräfteverhältnisses. Die Mehrheit der Zusteller ist leider nicht gewerkschaftlich organisiert. Bei der Verwirklichung individueller arbeitsrechtlicher Forderungen fehlt oft das Geld für eine private Rechtsschutzversicherung. Hier ist der Betriebsrat mit Rat und Tat gefragt.

Wenn auch Du der Meinung bist, dass die genannten Forderungen gerecht sind und Du auch bereit sein könntest, Dich dafür einzusetzen, bist Du für eine Mitarbeit im Betriebsrat herzlich willkommen.