Im Zuge der Verschmelzung der RZZ Rhein-Berg, der RZZ Köln/linksrh. und der RZZ Köln/Leverkusen hat der Betriebsrat die Möglichkeit einen Interessenausgleich, oder einen Sozialplan, mit dem Arbeitgeber zu verhandeln.

Für uns, als Betriebsrat, stellten sich viele Fragen, die wir in einem guten Gespräch mit unserem Geschäftsführer Herrn Buß bereits im März weitestgehend klären konnten.

Unsere wichtigste Frage war: Was ist mit unserer Geschäftsstelle in Bergisch Gladbach?

Der Standort Bergisch Gladbach sollte, vorbehaltlich der weiteren Verhandlungen, erhalten bleiben!

Zudem wurde geklärt:

  • Es sind keine Veränderungen an den Randgebieten der RZZ Rhein-Berg geplant.
  • Unsere Bezirke bleiben unsere Bezirke!
  • Es sind keine Veränderungen der einzelnen VBs oder Bezirksstrukturen geplant.
  • Kündigungen sind bereits im Verschmelzungsvertrag ausgeschlossen.
  • Die Betriebsvereinbarungen der RZZ Köln/linksrh. werden für uns maßgebend.

Da die von uns erreichte Lohnerhöhung bei der RZZ Köln/linksrh. im Gegensatz zur RZZ Köln/Leverkusen inzwischen nachvollzogen wurde, entstehen uns hier keine Nachteile.

Die RZZ Köln/linksrh. hat in einer Betriebsvereinbarung auch die Resthaushaltsabdeckung geregelt. Diese Resthaushaltsabdeckung haben wir bisher nur mit den Steckaktionen, um neue Abo-Kunden zu erreichen. Unser Betriebsrat hat sich bisher immer gegen eine Erweiterung der Resthaushaltsabdeckung ausgesprochen, da der Verdienst oft in keiner Relation zum tatsächlichen Einsatz steht. Wir alle kennen den zeitlichen Mehraufwand, wenn jedes Haus angelaufen werden muss, nur um zu sehen, dass ein Werbeverbot auf dem Briefkasten klebt. So hat man nur Zeit verloren, aber kein Geld verdient.

Da die Resthaushaltsabdeckung bei der RZZ Köln/linksrh. aber auch nur erlaubt sein soll, wenn der Zusteller / die Zustellerin freiwillig hierzu bereit ist, sehen wir hier auch keine Nachteile für die Zusteller.

So lange unser Standort gesichert ist, ändert sich also nichts an unseren Arbeitsbedingungen und unter dieser Voraussetzung haben wir keinen Grund für weitere Verhandlungen gesehen.

Der Abschluss der Verhandlungen hat sich dann aber noch deutlich verzögert, da von den Betriebsräten der RZZ Köln/linksrh. und RZZ Köln/Leverkusen über Ihre Rechtsanwältin mehrfach neue Informationen angefordert wurden. Diese Informationen hielten wir entweder nicht für relevant für unsere Entscheidungen, oder wir konnten diese selber z.B. den uns vorliegenden Betriebsvereinbarungen entnehmen.

Es sieht nun danach aus, dass die Zusammenlegung der Betriebe zum 01.08.2014 erfolgen kann. Der Standort Bergisch Gladbach bleibt erhalten!

Damit endet voraussichtlich am 01.08.2014 auch unsere Amtszeit als Betriebsrat. Innerhalb von 6 Monaten muss im zusammengelegten Betrieb ein neuer Betriebsrat gewählt werden.

Die letzte Betriebsversammlung halten wir im Rahmen unseres Restmandats ab, das uns für alle Fragen in Verbindung mit dem Betriebsübergang zeitlich unbegrenzt zusteht.

Die Betriebsversammlung findet am 07.08.2014 um 18Uhr im Clubhaus des Tennis- und Hockey-Club Bergisch Gladbach, Romaneyer Str. 21, 51467 Bergisch Gladbach statt (siehe auch beiliegende Einladung).