Mit der Lohnabrechnung für Oktober sind in vielen Vertriebsbereichen falsche Urlaubsanträge verschickt worden.

Inzwischen sollten die betroffenen Kollegen die richtige Version zugeschickt bekommen haben.

In den falschen Anträgen wird behauptet, dass der Urlaub „grundsätzlich Montags beginnt und Samstags endet“. Im dann folgenden Absatz wird mit „Dieser Urlaubsantrag ist Bestandteil der zurzeit gültigen BV-Urlaub“ suggeriert, dass diese Bedingung mit dem Betriebsrat abgesprochen wurde. Dies wäre eine Einschränkung gegenüber dem Bundesurlaubsgesetz, der kein Betriebsrat ohne Weiteres zustimmen würde.

Wie es letztendlich zu dieser falschen Version gekommen ist, konnten wir nicht endgültig klären. Die Inhalte stimmen jedenfalls nicht mit unserer Betriebsvereinbarung (BV) “Urlaub“ überein. Auch die Behauptung, dass „nur mit Rückerhalt, Unterschrift und Stempel des Beleges“ der Urlaub genehmigt ist, ist so nicht mit unserer BV vereinbar. Wichtig ist, dass durch diesen Fehler keinem Kollegen ein Nachteil entstehen darf.
Ein eingereichter „falscher“ Urlaubsantrag bleibt gültig. Habt Ihr aber nur aufgrund der falschen Formulierung im ersten Urlaubsantrag den Urlaubsanfang und das Urlaubsende auf Montag und Samstag gelegt, so könnt Ihr dies natürlich noch abändern.
Wenn Ihr Euch selbst über die genauen Regelungen in unserer BV „Urlaub“ informieren wollt, dann könnt Ihr sie auf unserer Homepage herunterladen:

www.betriebsrat-rzz-krl.de