Diese Frage wird zurzeit in unserem Betrieb beantwortet. Unter diesem Begriff wurde nämlich eine Maßnahme vorgestellt, die voraussichtlich zum 01.03.2017 dazu führen wird, dass die RZZ Köln Rheinland GmbH & Co. KG die Zustellung in einigen Gebieten aufgibt.

Betroffen sind vor allem die Gebiete in Dormagen und Leverkusen (Leichlingen). Unter dem Begriff "Zustellkooperation" haben sich die Zustellgesellschaften der Rheinischen Post ("RP", Hauptsitz in Düsseldorf) bzw. ihrer Lokalausgaben (bspw. Neuß Grevenbroicher Zeitung) mit unserer Zustellgesellschaft darauf verständigt, dass die bislang von beiden Seiten belieferten Gebiete in Dormagen und Leverkusen neu aufgeteilt werden, so dass nur noch eine Gesellschaft in einem Gebiet zuständig ist und die Objekte der jeweils anderen mitnimmt.

Das führt für die RZZ Köln Rheinland GmbH & Co. KG dazu, dass Bezirke in Dormagen und Leichlingen aufgegeben werden und hauptsächlich in anderen Teilen von Leverkusen zusätzlich zu den bisherigen Objekten nach dem 01.03. auch die Rheinische Post zuzustellen ist. Betriebsrat und Geschäftsführung haben Gespräche aufgenommen, wie diese Maßnahme rechtskonform und mit möglichst wenig Nachteilen für die betroffenen Kollegen*innen umzusetzen ist. Es wurden auch bereits Gespräche mit allen Kollegen*innen geführt, die ihre Bezirke verlieren werden. Verhandlungen über einen Interessenausgleich und Sozialplan werden folgen.

Außerdem wird über die Zustellung bestimmter Zeitschriften verhandelt werden müssen, die bislang von den Zustellgesellschaften der RP in diesen Gebieten mitverteilt wurden.

Auch die Kollegen*innen, die in besonderem Maße Stückzahlen von der RP hinzubekommen, wurden bereits angeschrieben. Mit ihnen werden derzeit nach und nach Gespräche geführt, welche Auswirkungen das auf ihre Arbeitszeit und ihre Bezirksstruktur haben könnte.

Solltet Ihr auch in einem betroffenen Gebiet zustellen und noch keine Information haben, ob und in welchem Maße Ihr Objekte dazubekommt, so könnt Ihr das bei der Bezirksleitung oder dem Betriebsrat erfragen.

Unstrittig ist, dass Eure Arbeitszeit angepasst werden muss, wenn Ihr durch die neuen Objekte für die Zustellung nennenswert länger braucht. Wieviel das genau ausmacht, wird man aber wohl erst einschätzen können, wenn die Objekte nach dem 01.03. tatsächlich zugestellt werden müssen.

Bei aller Kritik, die wir hier gelegentlich an unserem Arbeitgeber äußern, muss man feststellen, dass die jetzige Maßnahme im Wesentlichen (die strittigen Details werden natürlich noch kommen) sehr fair kommuniziert und angegangen wurde.

Dass das auch anders geht verrät ein Blick über den Tellerrand. Eurem Betriebsrat liegen Informationen vor, wie der Verlag "MDS", der "Mutterkonzern" auch unseres Unternehmens, zurzeit in Berlin vorgeht und auch wie haarsträubend andere Zustellgesellschaften von Tageszeitungen solche Betriebsänderungen umsetzen. Da dieser Blick über den Tellerrand den Rahmen dieser Ausgabe sprengt, werdet Ihr hierzu mit weiterführenden Informationen auf unserer Homepage versorgt.
Schaut mal rein:

www.betriebsrat-rzz-krl.de

Und für die von der "Kooperation" betroffenen Kollegen*innen gilt selbstverständlich was immer gilt: Sollten jetzt oder später Fragen auftreten, ruft Euren Betriebsrat an!