In den letzten Ausgaben Eurer „SammelSpitze“ konntet Ihr auch immer Artikel zur Berechnung Eures „Besitzstands“ finden. Warum halten wir dies auch in dieser Ausgabe für sinnvoll?

Auf diese Frage gibt es eine recht einfache Antwort: Wir haben den Ehrgeiz, dass kein einziger Kollege auf seine möglichen Ansprüche verzichtet. Habt Ihr 2016 in Euren Bezirken mehr als den gesetzlichen Mindestlohn verdient, dann habt Ihr durch die neue Betriebsvereinbarung „Lohn“ wahrscheinlich auch 2017 einen Anspruch auf einen Stundenlohn oberhalb des gesetzlichen Mindestlohns.

Seit Anfang 2017 haben wir auf Anfrage der Kollegen 132 vorausgefüllte Excel-Dateien zur Berechnung des Besitzstandes erstellt (Stand 04.04.2017, siehe auch Artikel in den letzten SammelSpitzen).
Diese haben die Kollegen entweder selbst oder mit Hilfe des Betriebsrats fertig ausgefüllt. Macht von dieser Möglichkeit bitte auch weiterhin Gebrauch.

Wir sind uns aber sicher, dass mehr als doppelt soviel Kollegen einen entsprechenden Anspruch z.B. durch 2016 gezahltes Tourengeld haben.

Einige wenige Kollegen werden den Besitzstand eventuell auch ohne unsere Unterstützung berechnet haben. Die Mehrzahl der noch „fehlenden“ Kollegen verzichtet aber langfristig auf Geld.

Bei unseren Berechnungen gab es sehr unterschiedliche Ergebnisse. Bei einzelnen Kollegen kam leider kein Besitzstand heraus. Bei ca. 95% unserer Berechnungen gab es aber Besitzstände von wenigen bis zu mehreren 100 Euro pro Monat. Kollegen mit 2016 gezahltem Tourengeld haben in der Regel allein hierdurch einen Besitzstand in der Größenordnung des Tourengeldes.

Wie können wir nun aber auch die Kollegen erreichen, die bisher nicht aktiv wurden?

Leider lesen natürlich nicht alle Kollegen die „SammelSpitze“. Wenn Du aber jemanden kennst, der entweder 2016 überdurchschnittlich gute Bezirke zugestellt hat, oder der zu Fuß bzw. mit dem Fahrrad zustellt (Tourengeld), dann spreche ihn doch einfach mal an.

Wer sich unsicher ist, ob er einen entsprechenden Anspruch hat, der kann uns gerne anrufen. Häufig können wir am Telefon schon eine brauchbare Einschätzung geben.

Aber bitte denkt daran: Wer zu lange wartet, verliert seine Ansprüche drei Monate nach Fälligkeit.