Der neue Betriebsrat durfte am 10.03 in Bergisch Gladbach und am 12.03 in Köln zahlreiche Kolleginnen und Kollegen begrüßen.

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(Foto: I. Heuer, Ihr sucht Bilder von Euch? Versucht es mal unter diesem Link)

Der Vorsitzende, Daniel Hirschi, stellte alle Betriebsratsmitglieder namentlich vor, im Anschluss dann die Ausschüsse, mit ihren üblichen Aufgaben.
Er erklärte, was das neu gewählte Gremium bisher erarbeiten konnte, und dass derzeit gerade zwei Betriebsvereinbarungen parallel verhandelt werden. Bei der Verhandlung zu der neuen BV „innerbetriebliche Lohngestaltung“ fiel auf, dass viele Begriffe geklärt werden müssen, die inhaltlich jedoch in die BV „Arbeitszeit“ fallen.
Dann kam DAS Thema der Betriebsversammlung: Die ARBEITSZEIT. Alle Anwesenden wurden gebeten, sich Gedanken über ihre persönliche Arbeitszeit zu machen. In den kommenden Wochen sollen alle Bezirksleiter/innen mit der neuen Anlage zum Arbeitsvertrag zu uns Zusteller/innen kommen. In dieser Anlage sollen wir unsere tägliche Arbeitszeit angeben. Die Bestandteile der Arbeitszeit wurden in einer lebhaften Diskussion erörtert.
Da unser Geschäftsführer, Herr Buß, an beiden Terminen verhindert war, vertrat ihn Herr Künzel (VB 23) in Bergisch Gladbach, bzw. Herr Bleser (VB 01) in Köln. In beiden Veranstaltungen kam es zu einer offenen Fragerunde, welche sehr großen Anklang gefunden hat. Obwohl Herrn Blesers Zeit begrenzt war, verließ kein Kollege / keine Kollegin die Betriebsversammlung mit offenen Fragen.
In Köln war außerdem der zuständige Gewerkschaftssekretär Stephan Otten anwesend. Er berichtete von dem pauschalen Durchsetzungschaos bei der Umsetzung des Mindestlohngesetzes. Er lobte die gute Arbeit der bisherigen Betriebsräte, betonte aber auch die größeren Durchsetzungsmöglichkeiten einer Belegschaft mit hohem gewerkschaftlichen Organisationsgrad.
Aus den noch laufenden Verhandlungen zu den Betriebsvereinbarungen „Lohn“ und Arbeitszeit“ wurden keine Details berichtet. Es wurde aber klar herausgestellt, dass die vom Arbeitgeber beklagten „immensen Kosten“ durch die Einführung des Mindestlohnes nach Meinung des BR moralisch fragliche Einsparungen der Vergangenheit sind.