„Krötenwanderung“

Bild3Jedes Jahr im Frühling wandern die Kröten über unzählige Straßen auf den Weg zu Ihrem Geburtsort.
Dabei bildet der Straßenverkehr die größte Gefahr, denn hier werden zahlreichen Kröten überfahren. Kröten kriechen mit Vorliebe in der Dämmerung und bei Regenwetter los. Sie werden vom Scheinwerferlicht geblendet und geraten vor lauter Schreck in die Schockstarre. So können Sie für Autofahrer zur rutschigen Gefahr werden.
Deshalb der Tipp: Fuß vom Gas in Gegenden, die bekannt für Krötenwanderungen sind!

 

 

„Wildwechsel“

Bild2Gerade im Frühling und im Herbst und allgemein in den Morgenstunden ist die Gefahr durch Wildwechsel besonders hoch.
Wichtig: Schilder nicht ignorieren, Geschwindigkeit anpassen, Straßenränder im Auge behalten und besonders in Übergangsbereichen zwischen Wald und Feld bremsbereit und - wenn möglich - ohne Fernlicht fahren! Im Notfall nicht versuchen nach rechts oder links auszuweichen.
Kommt es zu einem Wildunfall, muss der Fahrer zunächst die Unfallstelle sichern und die Polizei 110 rufen (falls bekannt auch den Jagdpächter). Ist das Tier geflohen, sollte sich der Fahrer möglichst den Fluchtweg merken und ihn kennzeichnen. Ein angefahrenes Tier schleppt sich häufig noch in den Wald, wo es mitunter tagelang leiden muss, ehe es verendet.
Wichtig ist aber auch, sich unbedingt von verletzten Tieren fernzuhalten. Das Tier kann in Panik geraten.
Denkt daran bei einem Wegeunfall Euren Sicherheitsbeauftragten oder Bezirksleiter zu informieren.