In den letzten SammelSpitzen waren Bilder von E-Rollern und E-Scootern zu sehen. Das tolle Transportmittel der französischen Post begeisterte auch den einen oder anderen unserer Zusteller. Ein Erfahrungsbericht:

Bei einem Urlaub in Italien entflammte in mir der Wunsch "Zeitungszustellung mit dem Roller".

Spezialfahrzeuge wie das Abgebildete von der französischen Post sind leider sehr teuer. Ein „normaler“ E-Roller oder E-Scooter war für mich jedoch erschwinglich.

fr Roller(Foto: I. Heuer)

Zu Ostern kam dann das „Weihnachtsgeschenk“; ein E-Roller, der leise durch die Straßen gleitet.

Als früherer Motorradfahrer leuchteten meine Augen, als mein neuer Roller mit Zeitungstaschen vor der Tür stand.

Auf ging es durch die Stadt, über schmale Wege und es gab kein Problem den Roller kurz zu parken.

Damit kann ich bis zum Briefkasten fahren, ohne jemanden zu wecken. Leise geht es weiter zur nächsten langen engen Einfahrt, den Berg runter, Zeitung ins Zeitungsrohr ohne Absteigen, gewendet und auf gehts nach oben und keiner hat mich gehört.

Der Roller ist flink, wendig, schnell, leise und stinkt nicht.

Zu Hause kommt er nach ca. 80 Kilometern an die Steckdose, um für den nächsten Tag wieder startklar zu sein.

Mein Roller, eine Entscheidung, die ich nicht bereue und die mir sogar noch mehr Schwung bei der Arbeit in den frühen Morgenstunden gibt.

Am nächsten Morgen fahre ich wieder fröhlich dem Sonnenaufgang entgegen „und bin mit dem Roller schneller als mein eigener Schatten…“

Zur Klarstellung: Leider werden solche Fahrzeuge von unserem Arbeitgeber noch nicht zur Verfügung gestellt.