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Nach §6 des Arbeitszeitgesetzes steht jedem Nachtarbeitnehmer eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung mindestens alle drei Jahre zu (bei Arbeitnehmern über 50 Jahre jedes Jahr).

Für unsere Zustellgesellschaft übernimmt die Betriebsärztin Frau Dr. Overesch diese Vorsorgeuntersuchung.

Ein Erfahrungsbericht: 

Zuerst einmal: Diese Vorsorgeuntersuchung soll nicht einen regelmäßigen Gesundheits-Checkup beim Hausarzt ersetzen – sie ist gedacht als Beratungsgespräch zur Verhinderung oder Milderung von gesundheitlichen Problemen, die speziell durch Nachtarbeit entstehen können.

Angesprochen wurden gesundheitliche Folgen, die Dauernachtarbeit haben kann wie:

Aber auch die psychischen Folgen von Dauernachtarbeit, die sich durch den völlig anderen Lebensrhythmus von Dauernachtarbeitnehmern ergeben können, wurden thematisiert.

blut(Foto: I. Heuer)

Auch eine Blutdruckmessung und das Abhören von Lunge und Herz gehörte zum Untersuchungsprogramm dazu.

 

Um den zukünftigen Umfang dieser Untersuchungen abschätzen zu können, wurde mit Frau Dr. Overesch vereinbart, dass alle Zustellerinnen und Zusteller, die Interesse an dieser Vorsorgeuntersuchung haben, sich erst einmal mit dem Betriebsrat in Verbindung setzen. Dies kann telefonisch (zu den üblichen Sprechstundenzeiten des BR) oder per Email unter dem Stichwort: „Vorsorgeuntersuchung“ geschehen.

Der Betriebsrat sammelt ab sofort bis zum 28.02.2019 von allen Interessierten Name, Adresse und sonstige Kontaktdaten. Sollte sich herausstellen, dass es ein reges Interesse an dieser Vorsorgeuntersuchung gibt, so wird mit Frau Dr. Overesch ein gesonderter Termin für solche Vorsorgeuntersuchungen für Zeitungszusteller vereinbart werden, da sie aufgrund auch anderer ärztlicher Verpflichtungen im Hause DuMont eine Vielzahl solcher Untersuchungen nicht im Rahmen ihrer betriebsärztlichen Präsenz an Donnerstagen durchführen kann.

Wer also Interesse an einer solchen Vorsorgeuntersuchung und entsprechender Beratung zur Problematik Dauernachtarbeit hat, kann sich gerne ab sofort beim Betriebsrat melden.