Die zweite Betriebsrätevollkonferenz mit Beteiligung aller Betriebsratsgremien der Mediengruppe M. DuMont Schauberg fand am 14. und 15.02.2019 im Verlagshaus an der Amsterdamer Straße statt.

Wie bereits bei der ersten Betriebsrätevollkonferenz im Mai 2018 gab es neben Informationen von Verlagsverantwortlichen auch die Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit Kolleginnen und Kollegen von anderen Standorten (Berlin, Hamburg, Halle).

Für uns war der Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen aus Halle besonders wichtig und wertvoll, da sie die Strukturen der Logistik in Halle deutlich von den Kölner Strukturen unterscheiden.

Die Logistik dort wurde in den letzten Jahren von der reinen Zeitungszustellung zu einem Dienstleister umgebaut, der neben Zeitungen auch Zeitschriften, Briefe, Pakete und weitere Stückgüter ausliefert. Sie arbeitet wohl inzwischen sogar mit Gewinn.

Von den Kolleginnen und Kollegen aus Halle konnten wir aus erster Hand Informationen über Chancen und Gefahren eines solchen Umbaus erhalten.

In den letzten Jahren war für diesen Umbau maßgeblich Lars Preuß verantwortlich, der nun Geschäftsführer der DuMont Logistik GmbH geworden ist. In dieser Eigenschaft soll er auch die Zukunft der Logistik in Köln steuern.

Logischerweise ist die Ausgangssituation in Köln nicht eins zu eins mit der in Halle zu vergleichen. Dies ist nach Aussage unseres Geschäftsführers auch Herrn Preuß klar. Eine Vorstellung zukünftiger Strategien soll es daher erst nach einer angemessenen Bewertung der Ausgangslage geben.

Die Erweiterung mit Zeitschriftenzustellung ist aber schon in vollem Gange. Warten wir ab, wie es weitergehen soll. Denkt auf jeden Fall daran, eventuelle Mehrzeiten zu melden.  

Der Vorstandsvorsitzende der Mediengruppe Dr. Christoph Bauer stellte auf der Vollkonferenz den nach seinen Angaben erfolgreichen bisherigen Weg zur Verbreiterung der Basis der Mediengruppe auf nunmehr drei Geschäftsfelder vor.

Natürlich gab er auch einen Ausblick auf die zukünftige Strategie bei DuMont. Leider hatte er aber wohl in seiner Präsentation die offensichtlich zumindest bereits angedachte Option zur kurzfristigen Veräußerung der gesamten Regionalmedien (das mit Abstand umsatzreichste der drei Geschäftsfelder) vergessen…
Soviel zu „Informationen aus erster Hand“ (siehe folgenden Artikel „Steht der Stadt-Anzeiger zum Verkauf?“).