Unsere Betriebsvereinbarung „Interne Stellenausschreibung“ gibt Euch die Möglichkeit, Euch auf vakante Bezirke zu bewerben.

Diese Betriebsvereinbarung garantiert internen Bewerben eine Bevorzugung vor möglichen externen Bewerben.

Hört sich erstmal gut an, aber was gibt es zu beachten?

Natürlich müsst Ihr grundsätzlich in der Lage sein, eine ordentliche vertragsgemäße Zustellung zu ermöglichen.

Eure mögliche Arbeitszeit wird also schon durch die regelmäßige Anlieferungszeit Eurer Zeitungen begrenzt.

Bei Einstellungen und Versetzungen hat Euer Betriebsrat ein Mitbestimmungsrecht. Hier achten wir insbesondere darauf, dass eventuell vorhandene interne Bewerber entsprechend der Betriebsvereinbarung bevorzugt werden.

Um dies zu garantieren ist es wichtig, dass Ihr Eure Bewerbung immer schriftlich abgebt und diese sinnvollerweise auch in Kopie Eurem Betriebsrat zukommen lasst.

Bekommt Ihr einen neuen Bezirk, so solltet Ihr keinen neuen Arbeitsvertrag unterschreiben. Die Änderungen können und sollen in einer Anlage zum Arbeitsvertrag erfasst werden. So behaltet Ihr die in aller Regel besseren Regelungen in älteren Arbeitsverträgen.

Der Arbeitgeber ist übrigens nach dem Nachweisgesetz verpflichtet, spätestens einen Monat nach dem vereinbarten Beginn des Arbeitsverhältnisses die wesentlichen Vertragsbedingungen schriftlich niederzulegen. Gleiches gilt bei einer Änderung der wesentlichen Vertragsbedingungen.

Ihr solltet also darauf achten, dass Einsatzgebiete, Arbeitszeit, Entlohnung, Kündigungsfristen, Beschreibung der vom Arbeitnehmer zu leistenden Tätigkeit und Urlaubsanspruch schriftlich festgehalten werden, damit Ihr im Fall der Fälle Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber auch belegen könnt.

Ein neuer Bezirk führt in aller Regel zu Änderungen an obigen Punkten und damit zur Notwendigkeit, diesen schriftlichen Nachweis anzupassen.

Bei Fragen und Problemen rund um dieses Thema ist Euer Betriebsrat gerne Ansprechpartner.