Bei der Betriebsrätevollkonferenz hatten wir Gelegenheit, Informationen aus erster Hand von den für die Logistik in Halle Verantwortlichen Herrn Schelsky und Herrn Preuß zu erhalten.

Bereits 2004 wurde in Halle mit dem Aufbau einer Briefzustellung begonnen. Seitdem wurde versucht, immer mehr Zustellobjekte für die Logistik zu gewinnen. Inzwischen werden von den Kolleginnen und Kollegen in Halle neben Zeitungen auch Zeitschriften, Briefe, Pakete, Medikamente und Blumen zugestellt.

Mit der Einführung des Mindestlohns wurde auch die Zustellung von Anzeigenblättern integriert.

Zu diesem Zweck gab es massive Investitionen, etwa für das automatisierte Einlegen von Prospekten. Es wurde eine Briefsortieranlage und ein großer Fuhrpark mit ca. 400 Fahrzeugen angeschafft.

Inzwischen ist die Logistik in Halle hierdurch gewinnbringend und wird vom Verlag nicht mehr nur als Kostenfaktor gesehen.

Natürlich war auch Herrn Schelsky bewusst, dass in Köln andere Voraussetzungen bestehen als in Halle und daher die dortigen logistischen Strategien nicht 1 zu 1 übertragbar sind.

Klar muss aber allen sein, dass es in den nächsten Jahren auch bei uns Prozesse geben wird, die die Zustellung verändern werden.

Wir sind gespannt und werden als Betriebsrat auf sozialverträgliche Lösungen achten.