“An apple a day keeps the doctor away”. Das ist ein guter Rat, um sich seine Gesundheit durch gesunde Ernährung zu erhalten. Heute wird aus „an apple“:

Der Appell an Euch. Was „an apple“ zu leisten vermag, das sollte der Appell nun ebenfalls bei Euch bewirken. Die Wirkung kann die gleiche sein, nämlich Eure Gesundheit zu erhalten. Dazu gehören bei der Zeitungszustellung mit dem Fahrrad die folgenden sicherheitsrelevanten Attribute.

Bremsen — Licht
reflektierende Kleidung — Fahrradhelm

Eine Ausstattung mit „Licht am Fahrrad“ ist notwendig und Vorschrift. Leider ist das Bewusstsein und die Notwendigkeit, eine reflektierende Kleidung zu tragen nicht so verbreitet und/oder wird in der Wirkung und Notwendigkeit unterschätzt.

Man wiegt sich in trügerischer Sicherheit, dass das Licht am Fahrrad ausreicht, um gesehen zu werden. Das ist eine Fehleinschätzung, zumal dieses Licht bei der Zustellung zu Fuß wegfällt und absolut nichts auf Dich aufmerksam macht.

Der Fahrradhelm — Meinungen dazu:

„Ich bin noch nie auf den Kopf gefallen“, „So ein Helm ist unbequem“, „Schützt der wirklich“?, „Ich fahre doch langsam“. Tatsache ist: Kommst Du aus dem Gleichgewicht (selbst aus dem Stand oder während der Fahrt) und schlägst auf den Boden oder auf eine Kante auf, können schwerste Kopfverletzungen die Folge sein.

Ein Erfahrungsbericht

„Zunächst habe ich zu sportlichen Unternehmungen einen Helm getragen (zweimal bin ich mit Helm gestürzt). Doch, als ich immer wieder von schweren Fahrradunfällen hörte, wollte ich auch bei der Zustellung der Zeitung kein Risiko mehr eingehen. Ist ja immer wieder gut gegangen? Ein zu hohes Risiko. Ein Helm ist leicht, bequem zu tragen und wenn man den nachts/ morgens als „Standardausrüstung“ (wie Schuhe, Hose, Jacke, Zeitungsrad, Zeitungskarre und der guten Laune akzeptiert), ist der Schutz bei Dir angekommen. Du bist quasi gut „behütet“.

Statistik

Laut Unfallforschung der Versicherer (UDV) bleiben etwa 73 Prozent Radfahrer mit Helm bei einem Unfall am Kopf unverletzt. Bei einem Fahrradunfall ohne Helm sind es dagegen nur 46 Prozent. Laut Angaben der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) tragen 11 Prozent der Radler einen Helm.

An den Kosten für einen Helm kann es bei uns nicht liegen. Der Helm wird vom Arbeitgeber gestellt.

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Die Bilder zeigen deutlich den Unterschied (Foto I. Heuer).