Wenn Eure Pakete morgens an der Abladestelle liegen, ist Eure Bezirksnummer gleichzusetzen mit Eurer Adresse.

Leider müssen wir aus gegebenem Anlass darauf hinweisen, dass es nicht egal ist, wenn man sich einfach ein anderes Paket nimmt, sollte einem selbst ein Spitzenpaket fehlen.

Es kann vorkommen, dass dem Fahrer für einen Bezirk an der Abladestelle ein Spitzenpaket fehlt. Bemerkt er dies, hat er oft die Möglichkeit, die fehlende Spitze durch ein Vollpaket zu ersetzen. In diesem Fall hat dann der betroffene Zusteller am Ende evtl. einige Zeitungen zu viel übrig.

Bemerkt er aber nicht, dass ein Spitzenpaket fehlt, hat natürlich der betroffene Zusteller das Nachsehen und muss beim Nachlieferservice, die fehlende Menge nachbestellen.

In beiden Fällen müsst Ihr Euch noch über die fehlenden Änderungsmitteilungen bei dem Bezirksleiter / der Bezirksleiterin oder im Zustellerportal informieren.

Was natürlich überhaupt nicht geht, ist, dass man sich einfach an den Paketen der Kollegen bedient. Jedes Paket mit einer Bezirksnummer ist ein persönlich adressiertes Paket (auch im Vertretungsfall) und nur für den zuständigen Zusteller gedacht.

Hier sei darauf hingewiesen, dass ein solches Verhalten extrem unkollegial ist. Es ist Diebstahl, ein adressiertes Paket von Kollegen zu nehmen! Das kann zu einer fristlosen Kündigung führen.

Wenn Ihr jedoch bemerkt, dass bei den Standardpaketen etwas fehlt und Ihr noch nicht betroffen sein solltet, so ist es fair und eigentlich selbstverständlich, wenn Ihr dann schon mal anruft und die Fehlmenge nachbestellt. So muss der, der als letztes kommt, nicht unnötig lange warten, um dann mit der Zustellung beginnen zu können.

Denke daran: Auch Du könntest mal der Letzte an der Abladestelle sein.