Besonders die Zustellung von adressierten Zustellobjekten führt bei einigen Mitarbeitern zu Mehrarbeit.

Grundsätzlich ist es unsere Aufgabe, alle angelieferten Zustellobjekte am Tag der Anlieferung zuzustellen. Bei einigen Objekten (z.B. Barmer) erlaubt der Arbeitgeber, die Zustellung über ein paar Tage zu strecken.

Wenn nun die vereinbarte wöchentliche Arbeitszeit für die Zustellung nicht ausreicht, müsst ihr Mehrarbeit geltend machen.

Am besten schreibt man sich dafür täglich Anfang und Ende der Arbeitszeit und Anzahl der adressierten Zustellobjekte auf.

So kann man der Bezirksleiterin bzw. dem Bezirksleiter am Monatsende exakt belegen, wann und warum Mehrarbeit geleistet wurde.

Wir arbeiten im Mindestlohn! Geleistete Mehrarbeit muss schon deswegen vergütet werden.

Bitte prüft Eure Lohnabrechnungen monatlich!

Zustelllohn + Mehrarbeitsvergütung
geteilt durch
€9,60 Stundenlohn (seit 01.07.2021)
= Anzahl der vergüteten Stunden.

Stimmt das Ergebnis nicht mit den von Dir geltend gemachten Stunden überein, wende Dich an Deine Bezirksleiterin bzw. Deinen Bezirksleiter und informiere den Betriebsrat.

WICHTIG:

Stunden immer schriftlich, d.h. per Mail oder Brief (Kopie aufheben!) geltend machen.

Ansonsten hast Du keinen Nachweis.