Mit den Septemberabrechnungen haben alle Kolleginnen und Kollegen ihre Urlaubsanträge bekommen. Um Euren Urlaub so zu bekommen, wie Ihr ihn haben wollt, solltet Ihr Euren Antrag zügig einreichen.

Damit jeder möglichst gerecht seinen Urlaub bekommt und auch der Arbeitgeber während der Urlaubszeit die Zustellung gewährleisten kann, hat Euer Betriebsrat mit dem Arbeitgeber eine Betriebsvereinbarung abgeschlossen. Sie regelt, die Grundsätze für die Gewährung des Urlaubs, die Urlaubsplanung - damit für beide Seiten Planungssicherheit besteht, die Zeiträume für Inanspruchnahme und Nichtinanspruchnahme, nachträgliche Änderungen des Urlaubs, Einspruchsverfahren und auch unbezahlte Urlaube.

Damit Eure Bezirksleiter möglichst bald eine Übersicht über die Urlaube seiner Zusteller bekommen können, hat am 01.11.2018 die Antragsfrist zur Einreichung der Urlaubsanträge begonnen. Diese endet am 28.11.2018 bzw. am jeweils darauffolgenden nächsten Arbeitstag. In begründeten Ausnahmefällen können die Bezirksleiter natürlich auch während dieser Frist Urlaube genehmigen.

Mit Beendigung der Antragsfrist gilt der Urlaub als genehmigt, wenn er nicht innerhalb von 4 Wochen schriftlich abgelehnt wurde.

Die Urlaubsliste aller eingegangenen Urlaubsanträge wird dem Betriebsrat bis zum 10.12 des jeweiligen Jahres vorgelegt. Sollte es dann noch Unklarheiten geben und eine Einigung der Parteien nicht zustande kommen, wird die Geschäftsführung hinzugezogen. Außerhalb der Antragsfrist ist es jederzeit möglich, einen Urlaubsantrag zu stellen. Dies sollte aber auf jeden Fall SCHRIFTLICH - am besten per Email erfolgen.

Grundsätzlich sind eure Bezirksleiter sehr bemüht allen Urlaubswünschen gerecht zu werden. Allerdings lassen sich Interessenskonflikte bei über 1000 Kollegen nicht immer vermeiden. Auch unsere Springer sind nur begrenzt belastungsfähig und können nicht alle Urlaubsvertretungen auffangen.

Daher sollte jeder für sich überlegen, ob er nicht die Möglichkeit hat, die Urlaubsvertretung von Kollegen zu übernehmen. So fällt es auch Euren Bezirksleitern leichter, Urlaube möglich zu machen, die sonst evtl. abgelehnt und verschoben werden müssen.