Jedes Jahr überfällt er uns, der Winter mit seinen Tücken, mal sanfter - mal härter, aber immer mit Überraschungen.

Waren der Herbst und auch die ersten Wintertage noch recht zurückhaltend, so zeichnet sich doch langsam ab, dass wir eventuell in diesem Winter auch mit Schneefall, Frost und bis hin zu überfrierender Nässe rechnen können.

Ein Grund mehr wieder einmal auf die wiederkehrenden Fragen einzugehen, gerade auch deshalb, weil ja im Laufe eines Jahres viele neue Kollegen zu uns stoßen.

Grundsätzlich gilt:

Bringt Euch nicht in Gefahr. Nur Ihr könnt die Situation vor Ort für Euch bewerten. Manchmal kann man bei Schnee und Eis auch nur Teile seines Bezirks zustellen, weil einzelne Straßen in der Nacht noch unpassierbar sind. Wir alle stellen in unterschiedlichen Regionen zu. Da kann es 2 km weiter anders aussehen, als da, wo ich gerade zustellen muss.

Wichtig ist, dass ihr dann Kontakt zum Nachtkoordinator aufnehmt. Solltet Ihr ihn persönlich nicht erreichen, dann sprecht aufs Band und hinterlasst Euren Namen, den Bezirk oder die Bezirke mit ihren Bezirksnummern sowie eine Rückrufnummer. Hinterlasst auch, ob Ihr das, was gerade nicht zustellbar ist, auch z.B. noch nachmittags nach Besserung der Straßenverhältnisse zustellen könnt. Denn solltet Ihr nicht selbst zustellen können, dann wird ein Kollege damit beauftragt. Eventuell ruft Euch auch später am Morgen Euer Bezirksleiter zurück.

Achtet darauf, dass Ihr gesehen werdet.

Reflektierende Kleidung, Stirn und Taschenlampen sind da hilfreich. Festes Schuhwerk mit guten Profilsohlen gibt Sicherheit. Überlegt früh genug, ob Ihr evtl. Spikes braucht. Diese könnt Ihr von Eurer Bezirksleiterin bzw. Eurem Bezirksleiter bekommen.

Fahrräder müssen ebenso wie Autos und motorisierte Zweiräder verkehrssicher und der Jahreszeit entsprechend ausgerüstet sein.

Corona Sicherheit

Vor allem an den Abladestellen, an denen sich mehrere Zusteller begegnen, gilt: Haltet Abstand zueinander und tragt Euren Mund-Nasen-Schutz! Sucht Eure Pakete nacheinander heraus. Wenn es länger dauert, dann ist auch das Arbeitszeit. Eure gesundheitliche Sicherheit hat Vorrang.

Sollte doch etwas schief gehen

Bei Verkehrsunfällen sollte grundsätzlich die Polizei verständigt werden (wenn nötig, natürlich auch der Krankenwagen).

Sturz-, Stolper- und sonstige Unfälle solltet Ihr immer Eurem Bezirksleiter bzw. Eurer Bezirksleiterin melden, damit der Unfall ins Verbandbuch eingetragen wird. Dies gilt auch bei Unfällen, bei denen ein Arztbesuch nicht erforderlich ist oder scheint. Sollte ein Arztbesuch nach einem Unfall nötig werden, bitte immer einen Durchgangsarzt bzw. nachts das Krankenhaus aufsuchen.

Gebt an, dass es sich um einen Arbeitsunfall handelt, und dass die zuständige Berufsgenossenschaft die BGHW ist.

Solltet Ihr Fragen haben, steht Euch Euer Betriebsrat gerne mit Rat und Tat zur Seite