Im Vertriebsbereich 20 hatte Euer Betriebsrat mit dem Arbeitgeber einen befristeten Testlauf zur geplanten Gebietsoptimierung vereinbart.

In den Monaten Februar bis April 21 sollten alle Kolleginnen und Kollegen im VB 20 den Anfang und das Ende ihrer täglichen Arbeitszeit notieren und diese Aufstellung am Monatsende dem Arbeitgeber einreichen.

Diese „Testphase“ ist nun abgeschlossen. Wir danken allen, die mit ihrer Erfassung die Grundlage für eine vernünftige Datenbasis gelegt haben.

Wie geht es weiter?

Die gesammelten Daten werden nun von Arbeitgeber und Betriebsrat ausgewertet und mit den vom Geoinformationssystem „Sabris“ prognostizierten Zeiten verglichen. In der zweiten Maihälfte wird es dann erste diesbezügliche Gespräche zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat geben.

Letztendlich werden aber wohl Entscheidungen für das Verfahren bei der geplanten Optimierung unseres gesamten Zustellbereichs erst im Rahmen eines Einigungsstellenverfahrens festgelegt.

Für dieses Verfahren stehen schon Ende Juni die (ersten?) Termine fest.

Zumindest bis dahin bleibt die Gebietsstruktur im VB 20 auf dem aktuellen Stand.

Die Zusteller*innen erhalten solange weiterhin mindestens ihre vorher festgelegte vertragliche wöchentliche Arbeitszeit vergütet.

Sollte diese Zeit in der neuen Struktur nicht ausreichen, muss die Mehrarbeit natürlich zusätzlich vergütet werden. In diesem Fall muss allerdings auch nach dem Ende der „Testphase“ die angefallene Mehrarbeit dem Arbeitgeber gemeldet werden.

Wir hoffen, dass mit den Daten aus dem VB 20 eine vernünftige Lösung im Sinne aller Zusteller*innen gefunden werden kann.