Nachdem Euer Betriebsrat mit dem Arbeitgeber mehrere Betriebsvereinbarungen bezüglich der geplanten Gebietsoptimierungen (siehe letzte SammelSpitze) abgeschlossen hat, steht jetzt die Umsetzung an.

Puzzle© Ingo Heuer

Wir bekommen immer wieder Anfragen von Kolleginnen und Kollegen, die wissen wollen, wann der jeweils eigene Bereich bzw. Bezirk jetzt „optimiert“ wird.

In den Betriebsvereinbarungen ist die genaue Reihenfolge der Optimierungen nicht festgelegt. Zumindest Eurem Betriebsrat ist aktuell auch die geplante Reihenfolge nicht bekannt.

Geregelt ist aber, dass die Vertriebsbereiche der Bezirksleiter*innen einzeln nacheinander abgearbeitet werden, damit sowohl dem Arbeitgeber als auch dem Betriebsrat eine vernünftige Bearbeitung ermöglicht wird. Der ganze Vorgang wird daher mindestens ein Jahr beanspruchen. Für viele wird sich also noch eine ganze Zeit nichts ändern.

Im Betriebsrat haben wir abgesprochen, dass wir die Kolleginnen und Kollegen des jeweils aktuell anstehenden Vertriebsbereiches so aufteilen, dass jeder Kollege und jede Kollegin einen „persönlichen“ Ansprechpartner im Betriebsrat hat. Dieser betreut dann jeweils maximal 12 Personen, so dass die individuellen Situationen und Wünsche auch berücksichtigt werden können.

Sobald es bei Euch los geht, werden auch wir Kontakt mit Euch aufnehmen.

Wichtig und schon mehrfach geschrieben:

Ihr habt mit dem Arbeitgeber in Euerem Arbeitsvertrag bzw. dessen Anhängen Punkte (wie z.B. Eure Arbeitszeit) festgelegt, die nicht so einfach einseitig geändert werden können.

Vorrangiges Ziel bei den Gebietsoptimierungen muss es daher sein, die berechtigten Interessen des Arbeitgebers mit möglichst wenig Änderungen für Euch (insbesondere bezüglich Eurer Arbeitszeit) umzusetzen.

Soll die Arbeitszeit doch geändert werden, so ist der Arbeitgeber gut beraten, eine einvernehmliche Lösung mit Euch zu suchen. Dabei unterstützen wir Euch natürlich gerne. (Details könnt Ihr in der letzten SammelSpitze Nr.79 nachlesen).

Also keine Angst vor der Gebietsoptimierung.

Denn eins ist klar: Bei den massiven Änderungen im Tageszeitungsgeschäft kann auf Dauer die Zustellung der Tageszeitungen nicht unverändert bleiben.