Wenn Kollegen mit Migrationshintergrund an den Abladestellen beleidigt oder beschimpft werden, ist das kein Kavaliersdelikt.

Schlimm genug, wenn ein Arbeitnehmer fremdenfeindliche oder rassistische Äußerungen tätigt.

Wer aber Kolleginnen oder Kollegen beleidigt, bedrängt oder belästigt, sollte damit rechnen, dass ihm diese Worte auch noch Jahre später vorgehalten werden können.

Dazu zählt ebenfalls, wenn man Kollegen nicht direkt, sondern auch indirekt beleidigt. Aus diesem Grund gilt:

Wer an seinem Job hängt, sollte wertschätzend und freundlich mit Kolleginnen und Kollegen umgehen und nichts sagen oder schreiben, was später als Beleidigung oder Verletzung empfunden werden könnte.

Bei fremdenfeindlichem, rassistischem oder antisemitischem Verhalten kann der Täter nicht mit der Unterstützung des Betriebsrates rechnen.