Die in unserer Zustellgesellschaft flächendeckend geplante Gebietsoptimierung ist nun bereits in 3 Vertriebsbereichen (VBs) umgesetzt worden.

Angefangen hat die Umsetzung mit einem „Probelauf“ bereits im letzten Jahr im VB 20. Dieses Jahr folgte im Januar und Februar der VB 15/35 (jetzt VB 05) und der VB 06.

Geplant ist, jeden Monat einen weiteren VB zu optimieren. Bei diesem Tempo hätten wir am Ende des Jahres die Optimierung abgeschlossen.

Dabei ist allen Beteiligten klar, dass die meisten Zusteller*innen am liebsten unverändert ihren alten Bereich zustellen würden. Andererseits ist auch den meisten Zusteller*innen bewusst, dass es bei den gewachsenen Strukturen oft Optimierungspotenzial gibt.

Die Erfahrung mit den bisher umgesetzten VBs hat gezeigt, dass die beteiligten Bezirksleiter*innen sehr bemüht waren, in jedem Fall eine individuelle Lösung zu finden.

Damit sich auch für Euch letztendlich eine zufriedenstellende Lösung findet, empfehlen wir dringend, sowohl vor als auch nach einer Optimierung über längere Zeit Eure tatsächliche tägliche Arbeitszeit für Euch selbst zu erfassen.

Nur so könnt Ihr vor einer Optimierung ein Gefühl dafür entwickeln, ob sich ggf. bei Euch durch Aborückgang ein Puffer gebildet hat, den der Arbeitgeber natürlich berechtigt ist, aufzufüllen.

Nach einer Optimierung könnt Ihr anhand dieser Daten eventuelle Mehrarbeit melden.

Denn eins sollte klar sein: Durch die Optimierung ändert sich nichts an Eurer vertraglichen Arbeitszeit. Der Arbeitgeber muss weiterhin dauerhaft mindestens Eure aktuelle vertragliche Arbeitszeit vergüten. Änderungen sind nur im gegenseitigen Einvernehmen möglich, da der Arbeitgeber mit einer Änderungskündigung vor dem Arbeitsgericht ziemlich sicher keinen Erfolg hätte.

Daher: Keine Angst vor der Gebietsoptimierung!