In Deutschland müssen bis Januar 2033 ca. 42 Millionen Führerscheine umgetauscht werden.

Bis 19 Januar 2033 müssen in der Europäischen Union alle Führerscheine ersetzt werden, die vor 2013 ausgestellt worden sind.

Der Umtausch der Führerscheine in Deutschland verläuft schrittweise, gestaffelt nach Jahrgängen. Der Umtausch ist Pflicht und wer die Frist verstreichen lässt, kann mit einem Verwarngeld in Höhe von 10€ belegt werden.

Ab dem 19 Januar verliert der sogenannte "graue oder rosa Lappen" schrittweise seine Gültigkeit. Dies ist nach dem Geburtsjahr des/der Inhaber*in gestaffelt. Die Geburtsjahrgänge 1953 bis 1958 sollten ihre Führerscheine bereits umgetauscht haben.

Coronabedingt wurde diese Frist allerdings ein halbes Jahr verlängert. Diese Frist endet im Juli. Wichtig: Mit Ablauf der Frist wird der alte Führerschein zwar ungültig, der Fahrer verliert aber nicht seine Fahrerlaubnis. Die Verbraucherzentrale warnt jedoch davor, dass es im Ausland zu Problemen kommen kann.

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr hat im Internet eine Liste veröffentlicht, in der nachgesehen werden kann, bis wann jeder Jahrgang seinen Führerschein umgetauscht haben muss (Link). Auskunft erteilt natürlich auch jedes Straßenverkehrsamt bzw. die Führerscheinstelle.